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Lohnausweis prüfen: Anleitung für 2026
Inhaltsverzeichnis
- Was ist ein Lohnausweis und warum müssen Sie ihn prüfen?
- Lohnausweis Pflichtangaben: Was muss auf dem Formular stehen?
- Unterschied Lohnabrechnung und Lohnausweis verstehen
- Schritt-für-Schritt-Anleitung: So prüfen Sie Ihren Lohnausweis
- Häufige Fehler beim Lohnausweis und wie Sie diese erkennen
- Lohnausweis Fehler korrigieren: Ihr Handlungsleitfaden
- Checkliste: Lohnausweis vor der Steuererklärung
- Fazit: Prüfung schützt vor Steuernachzahlungen
Zuletzt aktualisiert: 14. August 2025
Was ist ein Lohnausweis und warum müssen Sie ihn prüfen?
Der Lohnausweis ist das offizielle Dokument, das Ihr Arbeitgeber Ihnen bis zum 28. Februar eines jeden Jahres ausstellen muss. Es dokumentiert alle Ihre Einkünfte aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit sowie die Sozialversicherungsbeiträge und Quellensteuer des Vorjahres. Sie benötigen diesen Beleg, um Ihre Steuererklärung korrekt auszufüllen.
Die Prüfung des Lohnausweises vor der Steuererklärung ist entscheidend. Fehler auf diesem Dokument können zu Nachzahlungen, Verzugszinsen oder im schlimmsten Fall zu Vorwürfen der Steuerhinterziehung führen. Bei Optimierte Steuern haben wir über 30 Jahre Erfahrung darin, solche Fehler zu identifizieren und zu korrigieren, bevor sie zu kostspieligen Problemen werden. In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen, wie Sie selbst diese Kontrolle durchführen.
Lohnausweis Pflichtangaben: Was muss auf dem Formular stehen?
Persönliche Daten und Identifikation
Der Lohnausweis beginnt mit persönlichen Angaben. Hier müssen Ihr Name, Ihre Adresse und Ihre Sozialversicherungsnummer (AHV-Nummer) korrekt eingetragen sein. Diese Daten sind nicht optional - sie sind gesetzlich vorgeschrieben und müssen mit Ihren offiziellen Dokumenten übereinstimmen.
Überprüfen Sie zunächst, ob Ihr Name und Ihre Adresse exakt wie in Ihrem Pass oder Personalausweis geschrieben sind. Tippfehler führen zu Problemen bei der elektronischen Verarbeitung durch die Steuerbehörde. Ihre AHV-Nummer muss vollständig und korrekt sein. Auch das Arbeitsverhältnis muss dokumentiert sein: Startdatum und Enddatum (falls Sie die Stelle gewechselt haben).
Lohnbestandteile und Sozialversicherungsbeiträge
Der zentrale Teil des Lohnausweises zeigt Ihre Lohnbestandteile auf. Der Bruttolohn ist die Summe aller Einnahmen vor Abzügen. Dazu gehören Basislohn, Bonus, Provisionen, Überstundenentschädigungen, Spesen und Naturalbezüge (beispielsweise Fahrtkosten, Verpflegung, Wohnungsmiete).
Jede Lohnnebenleistung muss separat aufgelistet sein. Naturalbezüge werden mit ihrem Marktwert bewertet und müssen auf dem Lohnausweis dokumentiert sein. Die Sozialversicherungsbeiträge werden dann vom Bruttolohn abgezogen und umfassen AHV-, IV-, EO-Beiträge, Krankenversicherung, Unfallversicherung und berufliche Vorsorge (BVG). Diese Abzüge sind gesetzlich definiert und müssen korrekt berechnet sein.
Unterschied Lohnabrechnung und Lohnausweis verstehen
Die Lohnabrechnung und der Lohnausweis sind zwei unterschiedliche Dokumente mit unterschiedlichen Zwecken.
Lohnabrechnung: Das monatliche Dokument
Die Lohnabrechnung ist das Dokument, das Sie jeden Monat mit Ihrem Gehalt erhalten. Sie zeigt den Bruttolohn für diesen Monat, alle Abzüge (Sozialversicherung, Quellensteuer, Lohnpfändungen), den Nettobetrag und eventuell Sonderzahlungen. Sie ist ein Arbeitsdokument - nicht das offizielle Dokument für die Steuererklärung.
Lohnausweis: Das jährliche Steuerdokument
Der Lohnausweis ist die offizielle Jahresabrechnung. Er fasst alle zwölf Monate zusammen und zeigt die Gesamtsummen des gesamten Jahres, alle Lohnbestandteile kumuliert, alle Sozialversicherungsbeiträge und die Gesamtquellensteuer. Der Lohnausweis ist das verbindliche Dokument für die Steuererklärung. Die Steuerbehörde vertraut diesem Dokument und wird es mit Ihren Angaben abgleichen.
Praktische Anleitung: Diskrepanzen zwischen Lohnabrechnung und Lohnausweis erkennen und klären
Schritt 1: Bruttolohn addieren
Addieren Sie die Bruttobeträge aller 12 Monate. Die Summe sollte dem Jahresbruttolohn auf dem Lohnausweis entsprechen oder sehr nahe daran liegen (Abweichungen von wenigen Franken sind normal durch Rundungen). Wenn die Summe deutlich unterschiedlich ist, gibt es einen Grund: Ein Monat wurde nachträglich korrigiert, der Lohn wurde während des Jahres erhöht, eine Sonderzahlung wurde hinzugefügt, oder ein Monat fehlt.
Schritt 2: Korrektionen und Sonderzahlungen identifizieren
Durchsuchen Sie Ihre Abrechnungen nach Einträgen wie "Nachzahlung", "Korrektur", "Bonus", "Gratifikation", "13. Monatslohn" oder "Ausgleichszahlung". Diese Positionen werden oft in einem Monat ausbezahlt, können sich aber auf mehrere Monate beziehen. Der Lohnausweis muss diese korrekt erfassen.
Schritt 3: Sozialversicherungsbeiträge überprüfen
Addieren Sie die AHV-, IV- und EO-Beiträge aller 12 Monate. Die Summe sollte dem Jahresbetrag auf dem Lohnausweis entsprechen. Kleine Unterschiede (bis 5 Franken) sind durch Rundungen normal. Größere Unterschiede könnten bedeuten, dass der Lohn während des Jahres erhöht wurde oder ein Fehler vorhanden ist.
Schritt 4: Quellensteuer nachrechnen
Die Quellensteuer wird auf Basis des monatlichen Lohns berechnet - nicht des Jahreslohns. Deshalb kann die Summe der monatlichen Quellensteuern vom Jahresbetrag abweichen. Um zu überprüfen, ob die Quellensteuer korrekt ist, nutzen Sie die Steuertabellen Ihres Kantons. Steuertabellen des Kantons Zürich zeigen, wie viel Quellensteuer für jeden monatlichen Lohn fällig ist.
Schritt 5: Nettolohn vergleichen
Der Nettolohn auf dem Lohnausweis sollte der Summe aller monatlichen Nettobeträge entsprechen. Dies ist der Betrag, den Sie tatsächlich aufs Konto erhalten haben. Wenn dieser nicht stimmt, ist ein Fehler bei den Abzügen vorhanden.
Wann Sie den Arbeitgeber kontaktieren müssen
Wenn Sie eine Diskrepanz finden, die Sie nicht erklären können, kontaktieren Sie Ihren Arbeitgeber oder die Personalabteilung. Beschreiben Sie genau, welche Zahl nicht stimmt. Der Arbeitgeber muss Ihnen eine Erklärung geben. Wenn ein Fehler vorhanden ist, muss er einen korrigierten Lohnausweis ausstellen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So prüfen Sie Ihren Lohnausweis

Schritt 1: Persönliche Angaben kontrollieren
Vergleichen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse mit Ihrem Pass oder Ihrer Krankenkassenkarte. Achten Sie auf Tippfehler - auch ein fehlender Bindestrich oder ein falscher Umlaut kann zu Problemen führen. Überprüfen Sie Ihre AHV-Nummer. Diese 13-stellige Nummer muss vollständig und korrekt sein. Kontrollieren Sie die Daten des Arbeitsverhältnisses: Startdatum und Enddatum.
Schritt 2: Bruttolohn und Lohnbestandteile prüfen
Vergleichen Sie den Bruttolohn mit Ihren monatlichen Abrechnungen. Addieren Sie die Bruttobeträge aller zwölf Monate - die Summe sollte dem Jahresbruttolohn entsprechen. Überprüfen Sie jeden Lohnbestandteil einzeln: Gibt es einen Bonus? Sind Spesen dokumentiert? Haben Sie Naturalbezüge erhalten? Fragen Sie Ihren Arbeitgeber, wie Naturalbezüge bewertet wurden.
Schritt 3: Abzüge und Sozialversicherungsbeiträge überprüfen
Die AHV-, IV- und EO-Beiträge betragen zusammen 10,6 Prozent des Bruttolohns (Arbeitnehmeranteil). Überprüfen Sie, ob diese Beträge korrekt berechnet sind. Die berufliche Vorsorge (BVG) ist abhängig von Ihrem Arbeitgeber und kann zwischen 5 und 10 Prozent variieren. Überprüfen Sie, ob dieser Satz mit Ihrem Arbeitsvertrag übereinstimmt.
Schritt 4: Spesen und Berufsauslagen kontrollieren
Der Lohnausweis muss dokumentieren, welche Berufsauslagen Ihr Arbeitgeber bezahlt hat. Dies könnten Fahrtkosten, Verpflegungskosten, Berufskleidung, Werkzeuge oder Fortbildungen sein. Diese Ausgaben müssen notwendig sein, um Ihren Beruf auszuüben. Überprüfen Sie, ob die dokumentierten Spesen mit Ihren Ausgaben übereinstimmen.
Schritt 5: Nettolohn und Quellensteuer nachrechnen
Der Nettolohn ist das Geld, das Sie tatsächlich aufs Konto erhalten. Er wird berechnet als: Bruttolohn minus alle Abzüge. Überprüfen Sie, ob die Quellensteuer korrekt berechnet ist. Nutzen Sie die Steuertabellen Ihres Kantons, um zu überprüfen, ob die Quellensteuer plausibel ist. Steuertabellen des Kantons Zürich zeigen, wie viel Quellensteuer für Ihr Einkommensniveau fällig ist.
Häufige Fehler beim Lohnausweis und wie Sie diese erkennen
Fehlertyp 1: Persönliche Daten falsch oder unvollständig
Häufige Fehler: AHV-Nummer falsch, Name mit Tippfehlern, Adresse veraltet, Geburtsdatum falsch.
So prüfen Sie selbst: Vergleichen Sie Ihren Namen auf dem Lohnausweis mit Ihrem Pass. Überprüfen Sie Ihre AHV-Nummer - schreiben Sie die Nummer auf und vergleichen Sie jede Ziffer einzeln. Kontrollieren Sie Ihre aktuelle Wohnadresse. Überprüfen Sie Ihr Geburtsdatum.
Warum das wichtig ist: Ein Fehler in den persönlichen Daten führt dazu, dass die Steuerbehörde Ihre Erklärung nicht korrekt zuordnen kann. Die elektronische Verarbeitung wird blockiert.
Aktion bei Fehler: Kontaktieren Sie Ihren Arbeitgeber sofort und fordern Sie einen korrigierten Lohnausweis an.
Fehlertyp 2: Bruttolohn falsch oder unvollständig
Häufige Fehler: Bonus oder Provisionen fehlen, Naturalbezüge nicht dokumentiert, Lohnerhöhung nicht berücksichtigt, Sonderzahlungen vergessen.
So prüfen Sie selbst: Addieren Sie die Bruttobeträge aller 12 Monate. Überprüfen Sie, ob alle Lohnbestandteile dokumentiert sind: Basislohn, Bonus, Überstunden, Naturalbezüge, Sonderzahlungen. Überprüfen Sie Naturalbezüge besonders sorgfältig - Fahrtkosten, Parkplätze, Verpflegung und Wohnungsmiete müssen bewertet sein.
Warum das wichtig ist: Ein zu niedriger Bruttolohn führt zu zu niedrigen Sozialversicherungsbeiträgen, zu niedriger Quellensteuer und einer Steuernachzahlung bei der Veranlagung.
Aktion bei Fehler: Kontaktieren Sie Ihren Arbeitgeber und fordern Sie einen korrigierten Lohnausweis an, der alle Lohnbestandteile dokumentiert.
Fehlertyp 3: Sozialversicherungsbeiträge falsch berechnet
Häufige Fehler: AHV-, IV-, EO-Beiträge nicht korrekt berechnet, BVG-Beiträge falsch, Krankenversicherungsbeiträge falsch.
So prüfen Sie selbst: Berechnen Sie: Bruttolohn × 0,106 = Sollbetrag für AHV, IV, EO zusammen. Vergleichen Sie mit dem Lohnausweis. Überprüfen Sie Ihren Arbeitsvertrag für den BVG-Prozentsatz. Vergleichen Sie mit dem Lohnausweis. Überprüfen Sie, ob ein Krankenversicherungszuschuss vereinbart ist.
Warum das wichtig ist: Falsch berechnete Beiträge führen zu falschen Rentenbeiträgen und einer Steuernachzahlung.
Aktion bei Fehler: Kontaktieren Sie Ihren Arbeitgeber und fordern Sie eine Überprüfung der Berechnung an.
Fehlertyp 4: Quellensteuer falsch berechnet
Häufige Fehler: Quellensteuer zu hoch oder zu niedrig, Wohnort falsch, Konfession falsch, Kanton oder Gemeinde nicht aktualisiert.
So prüfen Sie selbst: Überprüfen Sie, welcher Kanton und welche Gemeinde auf dem Lohnausweis eingetragen sind - dies sollte Ihr Wohnort sein. Nutzen Sie die Steuertabellen Ihres Kantons. Beachten Sie, dass die Quellensteuer auf Basis des monatlichen Lohns berechnet wird. Überprüfen Sie, ob Ihre Konfession korrekt ist.
Warum das wichtig ist: Eine zu niedrige Quellensteuer führt zu einer Steuernachzahlung. Eine zu hohe führt zu einer Rückerstattung.
Aktion bei Fehler: Kontaktieren Sie Ihren Arbeitgeber und fragen Sie, ob der Kanton und die Gemeinde korrekt sind.
Fehlertyp 5: Mehrere Arbeitgeber - fehlende oder doppelte Lohnausweise
Häufige Fehler: Ein Lohnausweis wird vergessen, ein Lohnausweis wird doppelt eingereicht, Quellensteuer nicht korrekt verteilt.
So prüfen Sie selbst: Überprüfen Sie, bei wie vielen Arbeitgebern Sie im Jahr tätig waren. Sammeln Sie alle Lohnausweise und überprüfen Sie, dass Sie alle haben. Überprüfen Sie die Quellensteuer - wenn Sie bei zwei Arbeitgebern zu gleichen Teilen verdient haben, sollte die Quellensteuer ungefähr gleich verteilt sein.
Warum das wichtig ist: Wenn Sie einen Lohnausweis vergessen, wird die Steuerbehörde diesen finden und Sie zur Nachzahlung auffordern.
Aktion bei Fehler: Sammeln Sie alle Lohnausweise. Wenn ein Lohnausweis fehlt, kontaktieren Sie den Arbeitgeber.
Fehlertyp 6: Daten des Arbeitsverhältnisses falsch
Häufige Fehler: Startdatum falsch, Enddatum falsch oder fehlt, Beitragstage falsch berechnet.
So prüfen Sie selbst: Überprüfen Sie das Startdatum - dieses sollte der Tag sein, an dem Sie angefangen haben. Überprüfen Sie das Enddatum - wenn Sie das ganze Jahr geblieben sind, sollte es 31. Dezember sein oder leer bleiben. Überprüfen Sie die Beitragstage.
Warum das wichtig ist: Falsche Daten führen zu falschen Sozialversicherungsbeiträgen und falschen Rentenbeiträgen.
Aktion bei Fehler: Kontaktieren Sie Ihren Arbeitgeber und fordern Sie einen korrigierten Lohnausweis an.
Schnell-Checkliste: Fehler selbst erkennen
- ☐ Name, Adresse und AHV-Nummer sind exakt korrekt
- ☐ Bruttolohn stimmt mit der Summe meiner monatlichen Abrechnungen überein
- ☐ Alle Lohnbestandteile (Bonus, Spesen, Naturalbezüge) sind dokumentiert
- ☐ AHV-, IV-, EO-Beiträge zusammen sind ca. 10,6 % des Bruttolohns
- ☐ BVG-Beiträge stimmen mit meinem Arbeitsvertrag überein
- ☐ Quellensteuer ist plausibel (nutzen Sie kantonale Steuertabellen)
- ☐ Startdatum und Enddatum sind korrekt
- ☐ Wenn mehrere Arbeitgeber: Alle Lohnausweise sind vorhanden
Wenn auch nur ein Punkt nicht stimmt, kontaktieren Sie Ihren Arbeitgeber und fordern Sie einen korrigierten Lohnausweis an.
Lohnausweis Fehler korrigieren: Ihr Handlungsleitfaden

Fehler vor der Steuererklärung melden
Wenn Sie einen Fehler entdeckt haben, melden Sie diesen sofort dem Arbeitgeber. Der Arbeitgeber kann einen korrigierten Lohnausweis ausstellen. Dies ist die sicherste Lösung, da die Steuerbehörde dann einen korrigierten Beleg hat.
Schreiben Sie eine E-Mail an Ihre Personalabteilung. Beschreiben Sie den Fehler genau und nennen Sie die korrekte Information. Der Arbeitgeber hat gesetzlich die Pflicht, einen korrigierten Lohnausweis auszustellen. Dies muss vor Ihrer Steuererklärung geschehen. Wenn Sie einen korrigierten Lohnausweis erhalten, verwenden Sie diesen für Ihre Steuererklärung. Bewahren Sie den ursprünglichen Lohnausweis auf.
Sonderfälle: Mehrere Arbeitgeber und Zweitarbeit
Wenn Sie bei mehreren Arbeitgebern tätig waren, müssen alle Lohnausweise in Ihrer Steuererklärung dokumentiert sein. Die Steuerbehörde wird alle Lohnausweise überprüfen und mit Ihrem Einkommen abgleichen.
Bei mehreren Arbeitgebern ist es wichtig, dass die Quellensteuer korrekt verteilt ist. Wenn Sie bei zwei Arbeitgebern zu gleichen Teilen verdient haben, sollte die Quellensteuer ungefähr gleich verteilt sein. Teilen Sie beiden Arbeitgebern mit, dass Sie mehrfach beschäftigt sind.
Checkliste: Lohnausweis vor der Steuererklärung
| Kontrollpunkt | Was ist zu prüfen | Aktion bei Fehler |
|---|---|---|
| Persönliche Daten | Name, Adresse, AHV-Nummer | Arbeitgeber kontaktieren, korrigierten Lohnausweis anfordern |
| Bruttolohn | Summe aller Lohnbestandteile | Mit monatlichen Abrechnungen vergleichen, Differenzen klären |
| Lohnbestandteile | Bonus, Spesen, Naturalbezüge | Fehlende Positionen dokumentieren, Arbeitgeber fragen |
| Sozialversicherung | AHV, IV, EO, BVG Beiträge | Mit Steuertabellen vergleichen, Prozentsätze überprüfen |
| Quellensteuer | Höhe und Berechnung | Mit Kantonalen Steuertabellen vergleichen, Arbeitgeber fragen |
| Nettolohn | Endgültiger Auszahlungsbetrag | Mit tatsächlich erhaltenem Geld vergleichen |
| Mehrere Arbeitgeber | Alle Lohnausweise vorhanden | Alle Lohnausweise sammeln, Quellensteuer überprüfen |
Bei Optimierte Steuern nutzen wir diese Checkliste systematisch für jeden Kunden. Unser Team prüft den Lohnausweis mit derselben Sorgfalt, die wir auch auf Ihre gesamte Steuererklärung anwenden. Mit unserer KI-gestützten Plattform können Sie Ihre Lohnausweise einfach über die OptiScanDoc-App hochladen - wir kümmern uns um die detaillierte Prüfung und Optimierung.
Der Lohnausweis ist das Fundament Ihrer Steuererklärung. Ein Fehler hier kann zu kostspieligen Nachzahlungen führen. Mit systematischer Prüfung erkennen Sie die meisten Fehler selbst. Wenn Sie unsicher sind oder mehrere Lohnausweise haben, lohnt sich eine professionelle Überprüfung. Optimierte Steuern bietet genau diesen Service - mit über 30 Jahren Erfahrung und automatischer Fehlerprüfung durch unsere KI-Plattform. Lassen Sie sich Zeit bei der Prüfung Ihres Lohnausweises - diese Zeit zahlt sich aus.
Häufig gestellte Fragen
Was muss auf dem Lohnausweis enthalten sein?
Der Lohnausweis muss Ihre persönlichen Daten, den Bruttolohn, alle Lohnbestandteile (wie Naturalbezüge), Sozialversicherungsbeiträge, Quellensteuer und Nettolohn enthalten. Zudem müssen Spesen und Berufsauslagen sowie die Ziffern gemäss Wegleitung des Kantons aufgeführt sein. Die genauen Pflichtangaben regeln die kantonalen Steuerbehörden und die Deklarationsvorschriften.
Wie korrigiere ich Fehler auf meinem Lohnausweis?
Melden Sie Fehler sofort Ihrem Arbeitgeber schriftlich. Dieser muss einen korrigierten Lohnausweis ausstellen und der Steuerbehörde mitteilen. Bewahren Sie die Korrespondenzen auf. Wenn Sie die Fehler erst bei der Steuererklärung bemerken, dokumentieren Sie diese und reichen Sie eine Korrekturmitteilung ein. Bei grösseren Fehlern kann eine Steuernachzahlung oder -rückerstattung notwendig werden.
Was ist der Unterschied zwischen Lohnausweis und Lohnabrechnung?
Die Lohnabrechnung ist eine monatliche oder regelmässige Übersicht Ihrer Gehaltszahlungen. Der Lohnausweis ist ein jährliches Formular für die Steuererklärung und enthält aggregierte Jahresangaben. Die Lohnabrechnung dient der Kontrolle Ihrer Auszahlungen, der Lohnausweis der korrekten Steuererklärung und der Bescheinigung gegenüber der Steuerbehörde.
Muss der Lohnausweis bei der Steuererklärung eingereicht werden?
Ja, der Lohnausweis ist Pflicht bei der Steuererklärung. Sie müssen ihn zusammen mit Ihrer Deklaration einreichen oder die Daten daraus in Ihre Steuererklärung übertragen. Die Steuerbehörde erhält zugleich eine Kopie vom Arbeitgeber. Fehlende oder fehlerhafte Lohnausweise können zu Verzögerungen oder Nachfragen führen.
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Frequently Asked Questions
Was muss auf dem Lohnausweis enthalten sein?
Der Lohnausweis muss Ihre persönlichen Daten, den Bruttolohn, alle Lohnbestandteile (wie Naturalbezüge), Sozialversicherungsbeiträge, Quellensteuer und Nettolohn enthalten. Zudem müssen Spesen und Berufsauslagen sowie die Ziffern gemäss Wegleitung des Kantons aufgeführt sein. Die genauen Pflichtangaben regeln die kantonalen Steuerbehörden und die Deklarationsvorschriften.
Wie korrigiere ich Fehler auf meinem Lohnausweis?
Melden Sie Fehler sofort Ihrem Arbeitgeber schriftlich. Dieser muss einen korrigierten Lohnausweis ausstellen und der Steuerbehörde mitteilen. Bewahren Sie die Korrespondenzen auf. Wenn Sie die Fehler erst bei der Steuererklärung bemerken, dokumentieren Sie diese und reichen Sie eine Korrekturmitteilung ein. Bei grösseren Fehlern kann eine Steuernachzahlung oder -rückerstattung notwendig werden.
Was ist der Unterschied zwischen Lohnausweis und Lohnabrechnung?
Die Lohnabrechnung ist eine monatliche oder regelmässige Übersicht Ihrer Gehaltszahlungen. Der Lohnausweis ist ein jährliches Formular für die Steuererklärung und enthält aggregierte Jahresangaben. Die Lohnabrechnung dient der Kontrolle Ihrer Auszahlungen, der Lohnausweis der korrekten Steuererklärung und der Bescheinigung gegenüber der Steuerbehörde.
Muss der Lohnausweis bei der Steuererklärung eingereicht werden?
Ja, der Lohnausweis ist Pflicht bei der Steuererklärung. Sie müssen ihn zusammen mit Ihrer Deklaration einreichen oder die Daten daraus in Ihre Steuererklärung übertragen. Die Steuerbehörde erhält zugleich eine Kopie vom Arbeitgeber. Fehlende oder fehlerhafte Lohnausweise können zu Verzögerungen oder Nachfragen führen.